DLM-Symposium 2012
Connected TV
Medien und Regulierung
in der vernetzten Fernsehwelt
Online-Videodienste und andere Abrufangebote sind in zunehmendem Maße auf dem Fernsehbildschirm verfügbar. Analysten rechnen bis Mitte des Jahrzehnts weltweit bereits mit 500 Millionen internetfähigen Fernsehgeräten. Schätzungen für Deutschland gehen davon aus, dass bis zu diesem Zeitpunkt etwa die Hälfte der Haushalte direkt über ihren Fernseher oder indirekt über externe Geräte wie Spielkonsolen oder Blu-ray-Player an das Internet angeschlossen sind.
Der Fernseher könnte sich zu einer Art „Super-Medium“ entwickeln – vernetzt, sozial und interaktiv, multifunktional und individualisiert. Die neuen Möglichkeiten des Internets verheißen dabei dem klassischen Fernsehen Chancen für eine Erweiterung von Inhalten, Formaten und Diensten und Vorteile für die Verwertung.
Die Kernfragen des DLM-Symposiums 2012 lauten daher: Wie entwickelt sich die Vernetzung von TV und Internet – welche neuen Angebotsformen der Fernseh- und weiterer auf den Bildschirm drängender Anbieter zeichnen sich ab? Werden Zugang, Platzierung und Auffindbarkeit auf dem Bildschirm zunehmend durch Hersteller, Plattformbetreiber und andere Marktteilnehmer bestimmt? Wo stehen die klassischen TV-Programmanbieter, welche Chancen und Risiken eröffnen sich ihnen? Werden sie durch die Regulierungsdichte im Rundfunk benachteiligt? Wie muss die Medienpolitik auf Connected TV reagieren – welche Aspekte sind konkret betroffen? Ergibt sich besonderer Regulierungsbedarf in der hybriden Fernsehwelt im Hinblick auf Werbung? Diesen Fragen will das DLM-Symposium auf der Basis einer aktuellen Bestandsaufnahme nachgehen.
Das Symposium wendet sich an Vertreter und Vertreterinnen aus Medienwirtschaft und Medienpolitik, von privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbietern, an Mitarbeiter und Gremienvertreter der Landesmedienanstalten, Wissenschaftler sowie die Redaktionen von Rundfunk und Presse.
Herzlich willkommen.
